ABSCHLAG / TEE
Sprich: „Tih“, hat aber weder was mit dem deutschen noch mit dem
englischen Tee (tea) was zu tun, sondern bezeichnet die kurz gemähte, meist erhöhte
Rasenfläche am Anfang eines Loches. Es gibt unterschiedliche Abschläge/ Tees für
Damen und Herren, in manchen Clubs gibt es sogar noch Professions- oder Kinderabschläge
- der GC Valderama in Spanien hat sogar 6 verschiedene Abschläge pro Loch. Als Abschlag
wird allerdings auch der Schlag von jener Fläche gemeint, und das Tee ist ebenfalls noch ein kleiner Holz-
oder Kunststoffstift, auf den man den Ball beim Abschlag legen darf – ALLES KLAR
:-) ?!?
ALBATROSS
Drei Schläge unter Par an einem Loch.
ALL SQUARE
Das bedeutet, dass die Gegner beim Lochspiel gleich auf liegen und
keiner ein Loch mehr gewonnen hat, als der oder die anderen (beim Vierer). Auf den
Leaderboards (beim Ryder Cup steht dann z.B. Langer/ Montgomerie a.s. Woods/ Mickelson).
ANNÄHERUNG/ Approach Shot
Das sind alle Schläge, die von außerhalb des Grüns auf das Grün
geschlagen werden.
ANSPRECHEN
Das bedeutet nicht, dass Du mit Deinem Ball sprichst - obwohl das
immer wieder viele versuchen – sondern man nennt es „den Ball ansprechen“, wenn
Du Deinen Stand eingenommen, den Schläger hinter den Ball gestellt hast und Dich
darauf konzentrierst, jetzt gleich einen Schlag zu machen.
AUS/ Out of bounds
Es bezeichnet das Gelände, das nicht zum Golfplatz gehört, wenn
Dein Ball im „Aus“ liegt, darfst Du ihn dort nicht mehr spielen. Markiert wird das
Aus hauptsächlich durch weiße Pfosten.
BACK-NINE
Der zweite Teil der 18 Löcher (Loch 10 – 18). Gegenteil: „Front nine“
BACKSPIN
Rückwärtsdrall des Balles, er bewirkt zunächst, dass der Ball aufsteigt und fliegt
und sorgt dann dafür, dass der Ball schneller liegen bleibt, wenn er aufkommt. Richtig
gute Spieler lassen den Ball z.B. hinter der Fahne aufkommen und ihn dann „zurückziehen“
(Ball rollt zurück zur Fahne). Abhängig vom Grün und der Härte des Balles, sowie
des Ballkontaktes.
BAG
Bezeichnet die Tasche, in der die Schläger, Bälle, Tees, Müsliriegel, Sonnencremes,
etc. über den Golfplatz transportiert werden. Entweder wird sie getragen oder mit
Hilfe eines Trolleys gezogen.
BALLMARKER
Mit diesem kleinen, flachen, meist runden Gegenstand wird der Ball, z.B. auf dem
Grün, markiert. Dazu wird der Ballmarker oder eine Münze direkt hinter den Ball
(in der Verlängerung zum Loch) gelegt und der Ball wird aufgehoben. Beim Zurücklegen
setzt man den Ball genau wieder vor die Marke.
BEDIENEN
Wenn Dein Mitspieler puttet und noch eine ganze Strecke vom Loch entfernt ist, kannst
Du die Fahne bedienen, das heißt rausziehen, bevor der Ball kommt.
BIRDIE
Ein Schlag unter Par an einem Loch.
BLADES
Geschmiedete Schläger, die von guten Spielern gespielt werden.
BODEN IN AUSBESSERUNG/ Ground under repair (GUR)
Von diesem Teil des Platzes darf zeitweilig nicht gespielt werden.
Die Markierung geschieht durch blaue Pfosten oder weiße Einkreisungen. Der Ball
muss raus genommen und nach der Regel gedroppt werden.
BOGEY
Ein Schlag über Par an einem Loch.
BOUNCE
Der Winkel der Sohle eines Sandwedge, der verhindert, dass sich der Schläger zu
tief in den Sand gräbt.
BREAK
Hiermit ist das „Brechen“ des Grüns gemeint. Wenn Du einen Ball auf einer geraden
Fläche rollst, rollt er gerade, wenn diese Fläche aber uneben ist und eine Seite
tiefer als die andere ist, dann rollt der Ball bogenförmig zur tieferen Seite hin.
Diese Roll-Linie wird Break genannt.
BUNKER
In diesen Hindernissen landen die wenigstens Golfer gern, es sind nämlich kleinere
oder größere Vertiefungen im Boden (in Großbritannien zumeist eher Krater – Topfbunker),
die mit Sand gefüllt sind. Man findet sie meist in Drivezone und rund ums Grün.
BRUTTO-Score
Das eigentliche Ergebnis (Schlagzahl) vor Abzug des Handicaps.
CADDIE
Bei den Profiturnieren ist immer zu sehen, wie er brav seinem Spieler die Tasche
trägt, ihm Schläger reicht und wertvolle Tipps gibt.
CARRY
Entfernung, die der Ball
in der Luft zurücklegt. Bsp. „Tiger schlug seinen Ball 250m carry aufs Grün.“
CENTER-SHAFT
Putter, die den Schaft in der Mitte des Schlägerkopfes haben.
CHIP
Ein Annäherungsschlag,
der aus unmittelbarer Nähe des Grüns zur Fahne gespielt wird. Auffällig ist dabei,
dass der Ball viel weiter rollt, als er fliegt.
COURSE
a) Bezeichnung der gesamten
Golfrunde über 18 Löcher, b) Bezeichnung der Golfplatzart (z.B. Links-Course), oder
c) Bezeichnung eines bestimmten Platzes (z.B. Faldo-Course in Scharmützelsee).
DIVOT
Als Divot werden die Grasschnitzel bezeichnet, die nach einem Schlag durch die Luft
fliegen. Gute Spieler schlagen sehr gleichförmige Grassoden aus dem Boden, da sie
kontinuierlich Ball-Boden treffen. Bei Anfängern fliegt nicht selten das Divot weiter
als der Ball, bzw. das Divot aber kein Ball, weil sie meist vor dem Ball in den
Boden hauen. Das nennt man dann den Ball „fett“ treffen. Egal, wie und was für Schnitzel
man aus dem Boden schlägt, wichtig ist, sie nachher wieder einzusammeln, an die
Stelle zurückzulegen und leicht festzutreten, damit das Gras wieder anwachsen kann.
DOGLEG
Spielbahn, die entweder nach links oder nach rechts abbiegt, und demnach
aus der Vogelperspektive wie ein „Hundebein“ aussieht.
DORMIE
Begriff aus dem Lochspiel:
Wenn ein Spieler/ eine Partie so viele Löcher „up/ auf“ ist, wie noch zu spielen
sind, bis die Runde zu Ende ist, so nennt man das „Dormie“. Der Gegner kann das
Lochspiel bestenfalls nur noch teilen, aber nicht mehr gewinnen.
DRAW
Ein Schlag,
bei dem der Ball eine kleine (meist gewollte) Kurve in der Luft macht, beim Rechtshänder
ist es eine Links-Kurve.
DRIVE
Der Abschlag mit dem Holz 1, auch Driver genannt.
Der Driver ist der längste Schläger im Bag, mit dem man im Normalfall auch die besten
Weiten erzielt. Auf dem Fairway sollte er wirklich nur von guten Spielern benutzt
werden.
DRIVING RANGE
heißt die „Übungswiese“. Sie ist eine große Fläche, auf der
viele Personen trainieren können – „Bälle schlagen“ sagt man dazu. Hier fängt man
auch mit dem Golf an, denn bevor man auf den Platz gehen darf, muss man seinen Ball
schon ganz schön gut treffen können. Die Driving Range ist auch der Ort, wo an der
Technik des Golfschwungs gearbeitet wird.
DROPPEN - den Ball nach bestimmten Regeln
fallenlassen.
Dies wird nötig, wenn der Ball nach einer Regel wieder ins Spiel gebracht
werden muss, z.B. mit einem Strafschlag, wenn man im Hindernis nicht weiterspielen
kann. Oder aber auch wenn „Erleichterung“ in Anspruch genommen werden darf, das
nennt man dann einen „Free drop“, z.B. bei „Boden in Ausbesserung“.
EAGLE
Zwei Schläge
unter Par an einem Loch.
EKLEKTIK
Eine Wettspielart über mehrere Runden/ Wochen/
Monate, bei der die jeweils beste Schlagzahl pro Loch nach all den Runden gewertet
wird.
EHRE
Das Recht, als Erster an einem Loch abschlagen zu dürfen. Sie wird am
ersten Abschlag nach der Startliste und an den folgenden Löchern nach dem jeweils
besten Bruttoergebnis ermittelt.
EISEN
Die Bezeichnung stammt noch von früher, als
die Schlägerköpfe der Hölzer wirklich noch aus Holz waren und Eisen auch wirklich
Eisenköpfe hatten. Mittlerweile sieht man so gut wie keine Persimmonhölzer mehr,
die meisten Hölzer haben Titanköpfe. Die Eisen sind allerdings Eisen geblieben.
Ein kompletter Eisensatz besteht aus E1-E9, sowie Pitching- Wedge, Sandwedge und
Lobwedge.
ETIKETTE
Verhaltensregeln im Golf, die einen reibungslosen, harmonischen Spielablauf gewährleisten. Außerdem sind darin wichtige Maßnahmen zur Golfplatzschonung
und für die Sicherheit der Spieler enthalten.
FACE
Die Schlagfläche eines Schlägers.
FADE
Das Gegenstück zum Draw. Ein Schlag, bei dem der Ball in der Luft eine kleine
(meist gewollte) Kurve in der Luft macht, beim Rechtshänder ist es eine leichte
Rechts-Kurve.
FAIRWAY
Das ist die kurz gemähte Spielfläche zwischen Abschlag und
Grün.
FAIRWAY-BUNKER
Bunker, die sich auf der Spielbahn befinden.
FAIRWAY-HÖLZER
Hölzer, die sowohl vom Abschlag als auch auf dem Fairway benutzt werden können.
Z.B. Holz 3, Holz 5 oder die sog. „Rescues“ (Holz 7)
FLIGHT
Gruppe von Spielern,
die gemeinsam spielt. Man kann zu Zweit, zu Dritt oder zu Viert spielen. Wenn Du
alleine spielst, spricht man nicht von Flight.
FLYER
Ein Ball der weiter als normal
fliegt, weil Grashalme zwischen Schlagfläche und Ball geraten. Passiert häufig aus
dem Semi-Rough.
FORE
Wichtigstes Wort im Golf, es ist der Warnruf auf dem Platz
an andere Spieler, dass sie in Gefahr sind, von einem Ball getroffen zu werden.
FOURSOME
Wettspielart, auch „Klassischer Vierer“ genannt, bei dem je zwei Spieler
als Team zusammen immer abwechselnd einen Ball spielen.
GRAIN
Der Winkel, in dem
das Gras eines Grüns wächst. Das Putten gegen den „grain“ erfordert mehr Schwung
als mit dem „grain“. Bsp. Das Gras wächst immer zum Wasser hin, wenn Du Richtung
Wasser puttest, puttest Du also mit dem „grain“ - der Ball rollt somit schneller.
GREENFEE
Gebühr, die man bezahlen muss, wenn man nicht Mitglied in dem Club ist,
in dem man gerade spielen will. Es gibt Greenfees für die Übungsanlage und für den
Platz.
GREENKEEPER
Die Heinzelmännchen der Golfplätze, ohne sie läuft gar nichts.
Die Platzpfleger oder Platzarbeiter haben nämlich rund um die Uhr zu tun, um einen
Golfplatz in Schuss zu halten.
GRIFF
a) Art und Weise, wie der Schläger gehalten
wird (s.„schwacher Griff“, „starker Griff“) und b) der mit Leder oder Gummi umwickelte
obere Teil des Schlägers.
GROOVES/ RILLEN
Schmale Rillen in der Schlagfläche, die
dem Ball Spin verleihen. Deshalb immer Schläger putzen!!!!!
GROUND UNDER REPAIR
s. Boden in Ausbesserung
GRÜN
Der Bereich des Golfplatzes mit super kurz gemähtem
Gras. Hier steckt die Fahne und hier wird, wenn man nicht schon von außen eingelocht
hat, geputtet.
GRÜN-BUNKER
Bunker, die um das Grün herum platziert sind, man spricht
auch davon, dass die Bunker das Grün „verteidigen“.
HANDICAP
Es gibt die Spielstärke
eines Spielers wider und wird im Verhältnis zum Par eines Platzes angegeben. Ein
Handicap-20-Spieler sollte auf einem Par-72 Platz also 92 Schläge brauchen. Durch
das Course-Rate (eine Bewertung aller Clubs nach einem bestimmten Maßstab), hat
jeder Spieler eine „Stammvorgabe“ und spielt auf einem bestimmten Platz mit dem
für ihn umgerechneten „Tages-“ Handicap. Dieses Handicap dient ebenfalls dazu, dass
Spieler unterschiedlicher Stärke dennoch gegeneinander spielen können.
HEMMNIS
Künstliche
Gegenstände auf dem Golfplatz. Je nach Befestigung unterscheidet man zwischen beweglichen
und unbeweglichen Hemmnissen.
HINDERNIS/ Hazard
Bunker, und Wasserhindernis (frontal
oder seitlich)
HÖLZER
Schläger für größere Entfernungen, die aber inzwischen fast
ausschließlich aus Metall bestehen.
HOOK
Ein schlechter Schlag, bei dem der Ball
in der Luft beim Rechtshänder eine extreme Links-Kurve beschreibt.
HOSEL
Der Teil
des Golfschlägers, der Schlägerkopf und Schaft miteinander verbindet.
IDENTIFIZIEREN
Der Spieler muss überprüfen und feststellen, dass der gefundene Ball auch wirklich
seiner ist. Damit das geht, sollte jeder Spieler seinen Ball individuell markieren.
Am ersten Abschlag muss jeder Spieler zudem seine Ballmarke und Zahl nennen. Tauscht
er den Ball regelkonform aus, muss er seinen Mitspielern wieder Marke und Zahl bekannt
geben.
IMPACT/ TREFFMOMENT
Der Moment des Schlags, in dem der Schläger den Ball
trifft.
INTERLOCKING GRIFF
Bestimmte Art zu greifen. Bei Rechtshändern ist dabei
der linke Zeigefinger mit dem rechten kleinen Finger verschlungen.
KURZES SPIEL
In diesem Begriff werden alle Annäherungsschläge, sowie das Putten zusammengefasst.
LADY
Missglückter Schlag vom Herrenabschlag, der es nicht bis über den Damenabschlag
geschafft hat. Meistens ist dafür eine Runde (Getränk) für die Mitspieler fällig.
LAGE/ LIE
Die Stelle, auf der der Ball nach dem Schlag zur Ruhe kommt.
LANGES SPIEL
Dieser Begriff umfasst alle Schläge, die mit Hölzern oder langen Eisen gemacht werden.
LESEN DES GRÜNS
Hierbei schaut man sich das Grün genau an, und versucht herauszufinden,
wie der Ball wohl zum Loch laufen wird. Aufgrund dieser Erkenntnis wird der Putt
dann gespielt.
LIE-WINKEL
Winkel zwischen Schaft und Schlägerkopfsohle. Er sollte
an die Körpergröße angepasst sein.
LINKS-Course
Ein Golfplatz im Dünengelände, der
durch viel Sand, Topfbunker, Rasen und Dünengräser (auch „schottisches Kampfgras“
genannt) charakterisiert ist. In Deutschland ist der Nick-Faldo-Course in Berlin
Scharmützelsee der bekannteste Links-Course.
LOB
Eine Spezialversion des Kurzen
Spiels, bei dem der Ball extrem hoch fliegt und auf dem Grün sehr schnell liegen
bleibt. Es gibt mittlerweile extra Schläger für diesen Schlag: die Lob-Wedges.
LOCH
a) Bezeichnung einer Spielbahn vom Abschlag bis zur Fahne. b) Das Ziel selber, in
dem der Ball „versenkt“ werden muss: der Durchmesser muss immer 10,8 cm betragen.
LOFT
Neigungswinkel zwischen Schlägerblattfläche und Schaft, er variiert von Eisen
zu Eisen und von Holz zu Holz.
LONGEST DRIVE
Ein Wettbewerb (meistens beim Turnier),
bei dem der Spieler mit dem längsten Abschlag an einem festgelegten Loch gewinnt.
LONGHITTER
Als „Longhitter“ bezeichnet man einen Spieler, der besonders weit schlagen
kann.
LUFTSCHLAG
Ein Schlag, der vor allem Anfängern sehr häufig passiert: der Ball
bleibt nach dem Schwung nämlich einfach dort liegen, wo er war, ohne vom Schläger
berührt worden zu sein. Sieht ziemlich witzig aus.
MARKIEREN
a) den Ball mit einem
individuellen Zeichen beschriften. b) Den Ball mit einem Ballmarker auf dem Grün
kennzeichnen und aufheben, oder mit einem Tee sonst wo auf dem Golfplatz (bei Regelanwendungen)
markieren.
MARSHAL
Ein Ordnungshüter auf dem Golfplatz, der für zügiges Spiel und
Einhaltung der Etikette sorgt.
MATCHPLAY/ LOCHSPIEL
Wettspielart, bei der die gewonnen
Löcher und nicht der Gesamtscore (Gesamtschlagzahl auf 18 Löcher) gewertet wird.
Wer nachher „up“ ist, also die meisten Löcher gewonnen hat, ist Sieger. Bei „all
square“ (a.s.) gibt es keinen Sieger, sondern das Match ist geteilt.
MULLIGAN
Die
Bezeichnung für einen zweiten Versuch nach einem schlechten Abschlag. Mittlerweile
gibt es viele verschiedene Arten des Mulligan (z.B. „floating mulligan“), er ist
jedoch nur im Privatspiel gestattet.
NEAREST-TO-PIN
Sonderpreis im Turnier, den
derjenige gewinnt, der an einem bestimmten „Par 3-Loch“ mit dem Abschlag am nächsten
bei der Fahne liegt.
NETTO-Score
Der Score am Ende einer Runde nach Abzug des Handicaps.
s. Brutto-Score.
OFFEN/ OPEN
a) Offene Schlagfläche: geöffnete Schlagfläche, wenn
die Spitze des Schlägerkopfes im Impact nach rechts aufgedreht ist. (Gegenteil:
geschlossenes Schlägerblatt). b) Offener Stand: Eine Ansprechposition, bei der die
Füße und/ oder Schultern leicht links von der Ziellinie zeigen (Rechtshänder) (Gegenteil
vom geschlossenen Stand). Diesen Stand wendet man z.B. im Bunker mit dem Sandwedge
an, oder, wenn man einen Fade zum Ziel schlagen will (z.B. bei Doglegs, oder, wenn
man die Fahne so besser anspielen kann).
OFFSET
Ein Begriff aus der Schlägerkunde:
spezieller Schlägerkopf für Anfänger, bei dem die Schlagfläche hinter das Hosel
gesetzt ist.
OUT OF BOUNDS
s. Aus
PAR
Steht für „Professional Average Result“ und
gibt die Schlagzahl an, die ein Spieler ohne Handicap an einem Loch, bzw. auf einer
ganzen Runde (18 Löcher) erzielen sollte. Es gibt gewöhnlich Par 3, Par 4 und Par
5 Löcher. Eine Runde hat meistens Par 72.
PIN HIGH
Man sagt der Ball liegt „pin
high“, wenn er auf Höhe der Fahne liegt.
PITCH
Ein hoher Annäherungsschlag zum Grün.
PITCHMARKE
Delle/ Einschlagloch im Grün, das der Ball beim Aufkommen verursacht.
Und genau diese Delle muss man immer mit der „Pitchgabel“ entfernen, sonst sieht
das Grün bald wie ein Schweizer Käse aus.
PLATZREIFE
Berechtigung zum selbständigen
Spielen auf dem Platz.
PRO
Abkürzung für Professional. Englische Bezeichnung für
die Golflehrer (teaching pro). Golfer, die mit Turniere-Spielen ihr Geld verdienen,
nennt man „playing pro“.
PROVISORISCHER BALL
Er wird gespielt, wenn man nicht sicher
ist, ob der reguläre Ball im Aus oder verloren ist. Der provisorische Ball spart
Zeit, muss aber angesagt werden.
PULL
Ein gerader Schlag nach links (Rechtshänder).
Gegenteil von Push.
PUNCH
Ein sehr flacher Schlag, der oft beim Spiel gegen den
Wind eingesetzt wird.
PUSH
Gegenteil von Pull: ein gerader Schlag nach rechts (Rechtshänder).
PUTT
Der mit einem Putter gespielte, rollende Schlag zum Loch auf dem Grün. Wenn
man den Putter vom Vorgrün oder außerhalb des Grüns verwendet, nennt man das „Texas
Wedge“.
RANGEBÄLLE
Bälle, die ausschließlich auf der Driving Range benutzt werden.
Für einen Korb Bälle muss man in der Regel bezahlen. Dazu steckt man einen „Token“
oder ein Geldstück in einen Ballautomaten und erhält dafür eine bestimmte Menge
Bälle.
ROUGH
das Gemüse außerhalb des Fairways, oder in Regelsprache ausgedrückt:
„naturbelassener Grasbewuchs am Rande einer Spielbahn“. Rough gibt es in verschieden
hohen Ausführungen. Wenn ein Ball in Richtung eines solchen Phänomens fliegt, sollte
man sich die Stelle immer gut merken, in der er abgetaucht ist, weil man ihn sonst
nicht findet, wenn man vor Ort ist.
RÜCKSCHWUNG
oder das „Ausholen“ bezeichnet die
Phase des Schlages, in der der Schläger vom Ball wegbewegt wird bis zu dem Punkt,
an dem der Durchschwung beginnt, nämlich mit dem „Wiederrunterschwingen“.
RUNDE
Eine Golfrunde geht immer über 18 Löcher.
RYDER CUP
Vergleichskampf zwischen den
zwei Profimannschaften aus den USA und EUROPA. Er wird alle zwei Jahre jeweils abwechselnd
in den USA und Europa ausgetragen. Dieses Jahr findet das Highlight in „The K-Club“
in Irland statt. Titelverteidiger ist das Team aus Europa, das letztes Mal unter
Kapitän Bernhard Langer souverän gewonnen hat.
SANDWEDGE
Ein Golfschläger mit einer
extra breiten Sohle, speziell für das Schlagen aus dem Bunker. Er hat den größten
Neigungswinkel (Loft) aller Schläger.
SCHAFT
Der Teil des Golfschlägers zwischen
Schlägerkopf und Griff. Die meisten Schäfte sind aus Stahl oder Graphit.
SCHLÄGERBLATT
Schlagfläche des Schlägerkopfes.
SCHWACHER GRIFF
Beim schwachen Griff greift die
linke Hand zu weit unten drunter und die rechte zu weit oben drüber. Tendenz des
Ballfluges: Rechtskurve (Rechtshänder).
SCORE
Der Score (Ergebnis) an einem Loch
wird nach jedem Loch in eine Scorekarte eingetragen, am Ende der Runde wird durch
Addieren der Gesamtscore ermittelt.
SCOREKARTE
Zählkarte, auf der die Ergebnisse
an den einzelnen Löchern eingetragen werden. Sie muss am Ende der Runde vom Spieler
und Zähler unterschrieben werden, damit sie gültig ist.
SCRATCH PLAYER
Spieler mit
Handicap 0, der den Platz also in Par spielen sollte.
SEMI-ROUGH
Relativ kurzes
Gemüse außerhalb des Fairways, meist als Vorstufe zum richtigen Rough.
SHAPEN
Wenn
Du „shapen“ kannst, dann besitzt Du die Fähigkeit, den Bällen absichtlich eine bestimmte
Flugkurve zu geben.
SLICE
Gegenteil von Hook, ein Schlag, bei dem der Ball in der
Luft eine extreme Rechts-Kurve beschreibt (Rechtshänder).
SOCKET
Missglückter Schlag,
bei dem der Ball eines Rechtshänders steil rechts zur Seite fliegt. Das liegt daran,
dass der Ball am Schaft getroffen wurde.
SOHLE
Die Unterseite des Schlägerkopfes,
die beim Ansprechen auf dem Boden aufliegt.
SQUARE
a) Stand: die Fußspitzen sind
beim Ansprechen parallel zur Ziellinie. b) Schläger: das Schlägerblatt steht parallel
zur Ziellinie.
SPIKES
Metal- oder Kunststoffstifte im Schuh, die für einen guten
Stand sorgen sollen.
STABLEFORD
Eine Wettspielart gegen Par, bei der Punkte anstatt
die Schlagzahl gewertet werden.
STAMMVORGABE
Diejenige Vorgabe, aus der sich die
jeweilige Spielvorgabe (Tageshandicap) eines Spielers auf den verschiedenen Golfplätzen
errechnet.
STARKER GRIFF
Beim starken Griff ist die linke Hand zu sehr oben drüber
und die rechte Hand zu sehr unten drunter, Tendenz des Ballfluges: Linkskurve (Rechtshänder).
STARTZEIT
Festgesetzter Zeitpunkt, an dem die Golfrunde begonnen wird. Beim Turnier
sollte man 5 Minuten vor Startzeit am Abschlag sein, bei Verspätung gibt es Strafschläge.
STRAFSCHLAG
Hier werden 1 oder 2 Schläge zu Deinem Score hinzugezählt, wann es Strafschläge
gibt, steht im Regelbuch.
SWEET SPOT
Der perfekte Treffpunkt in der Mitte der Schlagfläche,
wenn Du den Ball hier triffst, dann fliegt er am besten.
TEE
s. Abschlag/ Tee
TIGER-LINE
Diesen Begriff gab es schon vor Tiger Woods, er bezeichnet einen riskanten Schlag
in direkter Linie zum Loch (z.B. Abkürzung über die Ecke beim Dogleg.)
TEXAS WEDGE
Putter vom Vorgrün.
TOE
Schlägerspitze
TOKEN
Ersatzgeld für den Ballautomat. s.
Rangebälle
TOPFBUNKER
Besonders tiefe Bunker, die wie ein Eimer aussehen, meist
auf Links-Courses vorhanden. In manche dieser Exemplare in Großbritannien muss man
sogar mit einer Leiter steigen.
TOPPEN
Ein Ball gilt als getoppt, wenn er zu weit
oben getroffen wurde. Er kann nicht richtig hoch fliegen, sondern rast dann meistens
hoppelnd übers Gras.
TREFFMOMENT/ IMPACT
s. Impact
TROLLEY
Golfwagen, mit dem man
das Bag ziehen kann.
UP
Im Lochspiel ist man „up“ wenn man ein Loch mehr gewonnen
hat, als sein Gegner, „2 up“ bedeutet also, dass man zwei Löcher „auf“ ist - man
hat zwei Löcher mehr als der andere gewonnen. Das Gegenteil ist „down“.
VIERBALL
Match zwischen 2 Zweierteams. Jeder Spieler spielt seinen eigenen Ball.
VORGABE
Deutsches Wort für Handicap VORGRÜN Der Bereich zwischen Fairway und Grün mit relativ
kurzem Gras.
WAGGLE
Das Ansetzen und Einpendeln des Schlägers vor dem eigentlichen
Schlag zur Lockerung des Spielers. Sergio Garcia waggelte eine zeitlang 28mal, bevor
er endlich auf den Ball schlug!!!!
WASSERHINDERNIS
Regeldeutsch: „Natürlicher oder
künstlich angelegter Wasserlauf oder Teich auf dem Golfplatz“. Frontale Wasserhindernisse
sind durch gelbe Pfosten, seitliche WH durch rote Pfosten gekennzeichnet.
WEDGE
Kurzer Schläger mit starkem Loft für hohe Annäherungsschläge. Zu der Familie der
Wedges gehören der „Pitching Wedge“, der „Sand Wedge“ und der „Lob Wedge“.
YIPS
Ein nervöses, nicht steuerbares, unterbewusstes Zucken der Hände und Arme hauptsächlich
beim Putten oder Chippen, das dafür sorgt, dass der Ball von der beabsichtigten
Richtung abweicht.
ZÄHLSPIEL
Das Original-Golf: jeder Schlag zählt bis zum bitteren
Ende.
ZÄHLER
Zähler ist derjenige, der die Schläge des Mitspielers mitzählt und
auf der Scorekarte notiert.
ZEITWEILIGES WASSER
Entsteht durch Regen, auf gut deutsch:
es gibt eine Pfütze auf dem Golfplatz. Schnee und Eis zählen im Übrigen auch dazu.
Hier darf der Ball nach einer Regel weggelegt werden.
Quellennachweis:
Eigenes Wissen, „Offizielle Golfregeln 2004-2007“ , „Just fun“ von Yara Detert,
„Junior Golf“ von Nick Wright, „Tiger und der Golfwolf“ von Bine Voigt, „Golfen
kinderleicht erklärt“ von Greg Cullen und Karin Windorfer
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